Honigblumen schmecken süß
Der Schnuddelpapa fischt jeden Tag eine Menge toller Sachen aus dem Fluß. Eines Tages angelt er eine Flaschenpost und schenkt sie dem Schnuddel. Als sein Freund, der Kanari, ihm schließlich auch noch eine Feder für seinen großen Hut schenkt, ist für Schnuddel die Welt vollkommen in Ordnung. Und weil Schnuddel heute so gut gelaunt ist, mag er den Fisch, den er gefangen hat, nicht töten. Aus Dankbarkeit verschont der Fisch die Mücke. Diese wiederum sticht den Jäger, der daraufhin mit seinem Gewehr den Adler verfehlt.
Wolkenzimmerhaus
Schnuddel will ein Haus bauen, und das Pferdchen hilft ihm dabei. In einem eigenen Haus kann man nämlich Krach machen, soviel man will. Und nicht nur das. In einem Haus, wie Schnuddel es baut, kann man überhaupt alles machen, was man sich in der Phantasie nur vorstellen kann, vorausgesetzt es hält.
Schnuddel fängt einen Hasen
Schnuddel und Schnuddelpferdchen wollen den Hasen Baldrian fangen und graben eine tiefe Grube. Sie tarnen sie so gut, daß sie selbst hineinfallen. Niemand hört ihre Hilferufe. Der Kanari nicht. Der Esel nicht. Selbst der freundliche Förster Pfeifenkopp geht vorbei. Es ist der Hase Baldrian selbst, der Schnuddel und Schnuddelpferdchen das Leben rettet.
Oh, wie einsam ist die Luft
Es gibt Tage, da sollte man am besten gar nicht aufstehn. So einen Tag hat Schnuddel heute. Erst findet er seinen Schuh nicht, dann soll er für seine Mutter das Gras kämmen, die Holzwürmer verjagen, die Ameisen füttern, und, und, und ... Schnuddel hat die Nase voll und haut ab von zu Hause. Er verkriecht sich auf einen hohen Baum und will dort für immer bleiben. Aber es ist ziemlich kalt da oben. Der Kanari und das Schnuddelpferdchen holen ihn wieder nach Hause.